OwnCloud gegen Unix Benutzerdatenbank authentifizieren

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Die Installation einer eigenen Webanwendung zur Synchronisation von Daten ist mit OwnCloud unter Debian GNU/Linux sehr einfach. Bereits der Befehl apt-get install owncloud und kurze Vorarbeit genügt.

Leider muss auf dem eigenen Server für jeden neuen Benutzer, der OwnCloud nutzen soll, ein eigener Zugang angelegt werden. Das ist bei kleinen Installationen nicht wünschenswert.

Das OwnCloud-Plugin user_pwauth fügt der eigenen Installation die Authentifikation gegen die lokale Nutzerdatenbank hinzu. Die Installation geht wie folgend beschrieben, sehr leicht von der Hand.

apt-get install pwauth
wget "http://apps.owncloud.com/CONTENT/content-files/148406-user_pwauth.zip"
unzip 148406-user_pwauth.zip
rm 148406-user_pwauth.zip
chmod -R 755 user_pwauth/

Nach erfolgreicher Installation muss das Plugin mit dem Administrator-Zugang aktiviert werden.

Bildschirmfoto - 21.08.2013 - 11:44:13

E-Mail mit dovecot und dsync migrieren

Ein neuer Mailserver muss eingerichtet werden. Um keine alten E-Mails zu verlieren, bietet sich das mittlerweile im Debian-Paket mitgelieferte Programm dsync an.

Vom Quellsystem (dem alten Mailserver) kopiert es die E-Mails zuverlässig auf das Zielsystem. Hierbei werden auch Unterschiede zwischen Quell- und Zielbenutzer beachtet. Das Kopieren von Maildir Mailboxen in MBox formatierte ist ebenso möglich. Als Transport wird ein SSH-Tunnel mit root-Rechten verwendet.

dsync -u alterUsername neuerUsername@neuerMailserver.de

dsync eignet sich aber nicht nur für die Migration, sondern auch für regelmäßige inkrementelle Backups. Mehr dazu verrät die Manpage.

Abfall der Geschwindigkeit von Festplatten von Außen nach Innen

In der Fachliteratur wird oft ein Abfall der Geschwindigkeit bei Festplatten von den äußeren zu den inneren Bereichen beschrieben. Natürlich klingt dieser Effekt sehr plausibel, aber beobachten kann man ihn im Betrieb meist nicht.

Darum hier ein Beispiel einer Western Digital RED 3TB NAS-Festplatte während eines badblocks Tests. Dabei wird die Festplatte einmal komplett gelesen.

sdo-pinpoint=1376161314,1376191959

Deutlich ersichtlich der Abfall von über 150 MB/sec auf 80 MB/sec.