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	<title>Falks Blog</title>
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		<title>Linux-Magazin Artikel zu Elite Proxies und Perfect Privacy</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2012/02/linux-magazin-artikel-zu-elite-proxies-und-perfect-privacy/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein halbes Jahr um und ich bin nicht dazu gekommen, privat zu forschen oder zu entwickeln. Zu etwas habe ich dann aber doch im letzten Urlaub die Zeit gefunden: Einen Artikel fuer das Linux Magazin zu beginnen. Leider hat mein Studium dabei die Fertigstellung bis in den Januar hinausgezoegert. Wir geben schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/lm-titel-2012-03_reduced_medium.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-986" title="Linux Magazin 03/2012" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/lm-titel-2012-03_reduced_medium.jpg" alt="" width="120" height="163" /></a>Und wieder ist ein halbes Jahr um und ich bin nicht dazu gekommen, privat zu forschen oder zu entwickeln.</p>
<p>Zu etwas habe ich dann aber doch im letzten Urlaub die Zeit gefunden: Einen Artikel fuer das Linux Magazin zu beginnen. Leider hat mein Studium dabei die Fertigstellung bis in den Januar hinausgezoegert.</p>
<p>Wir geben schon zuviele private Daten jeden Tag im Internet preis. Wie man als Arbeitgeber die Mitarbeiter und die eigene Firma dagegen schützen kann, oder eine andere grosse Gruppe an Personen, indem man eine Proxykaskade mit Squid und Privoxy einrichtet, steht in meinem Artikel <a title="Blind Date - Anonymisieren mit Squid und Privoxy " href="http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2012/03/Privoxy">Blind Date</a>.</p>
<p>Ausserdem habe ich die Chance bekommen den meiner Ansicht nach kompetentesten VPN-Anbieter auf dem deutschen Markt im Online-Auftritt des Linux Magazins vorzustellen. Wer meinen Blog verfolgt, weiss schon, welchen ich meine: <a href="http://www.linux-magazin.de/plus/2012/03/Perfect-Privacy">Perfect Privacy</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>OpenSSH Public Keys mit ssh-agent</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2012/01/openssh-public-keys-mit-ssh-agent/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen & Hacks]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit meinem kompletten Umstieg auf Linux arbeite ich noch intensiver mit der Shell, als zuvor. Doch das Jonglieren mit Passwörtern war noch nie mein Fall. Dafür gibt es natürlich eine Lösung, die direkt vom OpenSSH-Paket mitgeliefert wird: Authentifikation mit Public Keys. Möchte man also schnell auf einen Server, legt man sich eine Identität bestehend aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem kompletten Umstieg auf Linux arbeite ich noch intensiver mit der Shell, als zuvor. Doch das Jonglieren mit Passwörtern war noch nie mein Fall. Dafür gibt es natürlich eine Lösung, die direkt vom OpenSSH-Paket mitgeliefert wird: Authentifikation mit Public Keys. Möchte man also schnell auf einen Server, legt man sich eine Identität bestehend aus einem öffentlichen Schlüssel und einem geheimen privaten ohne Passwort an. Nach der Installation des Schlüssels auf dem Server gibt es nie wieder eine Passwortfrage und minutenlange Suche nach der richtigen Antwort. <strong>Doch diese Lösung ist nicht sicher genug</strong>&#8230;</p>
<p><span id="more-956"></span></p>
<p>Gut, dass OpenSSH auch einen sicheren Weg zu unserem Ziel anbietet. Den <em>ssh-agent</em>. Der Agent verwaltet mit einem Passwort geschützte Identitäten, fragt aber nur beim laden dieser auch nach dem Passwort des Schlüssels. Einmal eingegeben, lässt sich der Schlüssel für einen einstellbaren Zeitraum frei verwenden.</p>
<p>Fügt man ein paar Zeilen zur .bashrc hinzu, lassen sich auch alle zukünftig geöffneten Terminals mit dem einmal gestarteten ssh-agent verbinden. Eine Entlastung für den aktiven Linux-Anwender. ssh-agent stellt ein Unix-Socket bereit, über das der SSH-Client sich mit der laufenden Instanz verbinden kann. Die Idee hinter den folgenden Zeilen ist, nur genau einmal ein solches Socket zu öffnen und in allen anderen Fällen das bereits vorhanden zu nutzen. Zur Installation genügt es, diese in der Datei <strong><em>.bashrc</em></strong> zu speichern.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">

# Setup Environment for ssh-agent
alias sshopen='rm -f &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent ; ssh-agent -t 7200 | grep -v echo &gt; &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent;  source &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent ; ssh-add'
alias sshclose='pkill -u $USER ssh-agent &amp;&amp; echo &quot;SSH-Agents killed.&quot;; rm -f &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent'

if [ -e &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent ]; then
source &quot;$HOME&quot;/.ssh/`hostname`.agent ;
fi
</pre>
<p>Um dieses Verhalten zu erreichen, werden die beiden neuen Befehle <em>sshopen</em> und <em>sshclose</em> definiert.<br />
Sie bewirken genau das, was ihr Name verspricht. <em>sshopen</em> startet einen neuen Agenten, <em>sshclose</em> beendet alle Agenten. Eine kurze Abfrage bindet die Information über den Ort des Unix-Sockets in die Shellumgebung ein. Deutlich zu sehen ist auch, dass die Session des ssh-agent nach 7200 Sekunden (2 Stunden) automatisch endet. Danach muss für einen erneuten passwortfreien Zugriff der Befehl <em>sshopen</em> aufgerufen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogging vom BackTrack Day 2011 &#8211; Tag 1</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/11/liveblog-vom-backtrack-day-2011-tag-1/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/11/liveblog-vom-backtrack-day-2011-tag-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 09:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute und morgen am 6.11. ist es wieder soweit: BackTrack Day 0x7DB (2011 in Hexadezimal). Backtrack Linux ist eine Linux-Distribution zum durchführen von Penetrationstests und der Backtrack Day die dazugehörige zweitägige Fachkonferenz. Das Konferenzprogramm ist auf Penetrationstester und Sicherheitsexperten ausgerichtet, passt also gut zu dem, was ich gerade im Rahmen des Netzwerksicherheitslabors an der TU-Dortmund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/btde_logo.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-951" title="btde_logo" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/btde_logo-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" /></a><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/btde_logo.jpg"><br />
</a>Heute und morgen am 6.11. ist es wieder soweit: BackTrack Day 0x7DB (2011 in Hexadezimal). Backtrack Linux ist eine Linux-Distribution zum durchführen von Penetrationstests und der Backtrack Day die dazugehörige zweitägige Fachkonferenz. Das Konferenzprogramm ist auf Penetrationstester und Sicherheitsexperten ausgerichtet, passt also gut zu dem, was ich gerade im Rahmen des Netzwerksicherheitslabors an der TU-Dortmund anstelle. Ich versuche euch einen kleinen Einblick in das zu geben, was wir auf dem Backtrack Day erlebt haben. Alles ist nur meine subjektive Meinung.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-950"></span></p>
<p><strong>9:59 Uhr:</strong>Der Raum ist nicht annähernd zu 100% gefüllt, der Beamer läuft und ist vorbereitet und die Bestelllisten für die mittägliche Pizza sind schon recht voll. Kein Zeichen dafür, dass es schnell losgehen wird. Dieses Jahr ist das Motto „<strong>Das sind nicht die Hacker die ihr sucht</strong>“. Jetzt folgt ein Jahresrückblick auf die IT-Security 2011. Die Happy Ninjas haben die Exploit-DB und Backtrack webseiten gecrackt und die Schwachstelle über die dies möglich war, selbst in der Exploit-DB gepostet. Jetzt kommt natürlich auch etwas unumgängliches über SONY, geohot und was Anonymous damit zutun hat. Auch einen kurzen Überblick gibt es, über den HBGary Hack und was das mit Wikileaks zutun hat. Das meiste ist jedem bekannt, der sich für Sicherheit interessiert, interessant ist es trotzdem.</p>
<p>LulSec wird als Modeerscheinung vorgestellt und auch die Fusion mit AntiSec wird als totaler Quatsch dargestellt. Jetzt geht es um Cyberwar und Spionage und den großen dicken Knopf für <strong>Barack Obama</strong>. <strong>Internet: An/Aus.</strong> Ägypten hatte genau so einen ja. Das wars auch schon mit dem Jahresrückblick. Jetzt kommt KMDave wieder, es geht um die Vorstellung des Vortragsplans.</p>
<p>Endlich wird erklärt, was die Social Night ist. Es ist also ein Vortrag mit anschließender Diskussion und, wie unerwartet, Bier. Kaffee, Wasser und Club Mate gibt’s kostenlos. Geil. Videoaufnahmen gibt es auch, nicht so toll. Das passte jetzt sehr gut, nachdem sich alle über kostenloses Club Mate freuen. Glücklicherweise werden nur die Vortragenden später in den Videos auftauchen. Gesponsort wird der Backtrack Day von Fink-Security (Club Mate!), Integralis und EDAG. Integralis sucht junge Pentester, klingt interessant.</p>
<p><strong> 10:42 Uhr</strong> Jetzt spricht <strong>Christian Ammann</strong> zu <strong>Runtime Packern</strong> unter Windows. Es geht hier darum, wie man ein Programm um ein weiteres ergänzen kann, dass quasi huckepack mitgeliefert wird. Sein Programm soll bei einem Runtime Packer im Arbeitsspeicher entpackt werden, damit die Erkennung durch Antiviren-Software erschwert wird.</p>
<p>Im Rückblick auf die 16-Bit Welt erklärt Christian die A-, B- und C-Busse und Segment-Register. Jetzt wird das Programmformat COM eingeführt und wie es konkret im Arbeitsspeicher aussieht (hier anhand eines Hello World Programms in Assembler). Weiter geht es mit dem EXE Programmformat für MS-DOS und wie es ausgeführt wird.</p>
<p>Darauf geht es um 32 Bit Programme. Hier gibt es keinen direkten Zugriff mehr auf die Interrupts, stattdessen gibt es jetzt DDLs. Register werden auch nicht mehr verwendet, sondern Parameter auf den Stack geschrieben. Noch ein Programmformat, dieses mal das neuere Portable Executable (PE) Format. Der PE-Header wird ausführlich vorgestellt und wozu der MS-DOS Stub im PE-Format gut ist, sowie ausführliche Informationen zum Optional Header (und warum der nicht optional ist), sowie dem Section Header.</p>
<p>Endlich geht es um Runtime Packer, jetzt wissen wir auf jedenfall alle notwendigen Grundlagen (und ein paar die ich garnicht so genau wissen wollte, aber man weiss ja nie wozu die mal gut sind). Die output.exe enthält unsere böse target.exe (komprimiert und verschlüsselt) und entpackt, entschlüsselt und startet diese dann. Verschlüsselung hat Christian mit XOR implementiert, output.exe muss target.exe selbst bruteforcen, was fünf Sekunden dauern soll. Nette Idee, die als Nebeneffekte Virenscanner ausbremst. Gefällt mir. Jetzt kommt die Demo, Christian ist schon eine Minute über seiner Zeit, aber das muss man gesehen haben.</p>
<p>Okay, Frage aus dem Publikum, das alles reicht nicht um target.exe vor heuristischen Virenscanner zu verstecken. Man soll target.exe als ASCII tarnen, ist Christians Tip. Jetzt endlich die Demo, wir sind gespannt. Test.exe wird in Notepad.exe gepackt und gestartet. Test.exe tut nichts, scheinbar, man sieht keinen Unterschied, bis auf die Ladezeit von notepad.exe. Trotzdem ein guter Beitrag.</p>
<p><strong>11:38</strong> Uhr <strong>Wlan-Router Horror Stories</strong> von <strong>WIBI, 5m7X und Gnoxter</strong>, der Vortrag, auf den ich mich seit Wochen freue. Es geht um die WLAN-Router die im SOHO-Bereich eingesetzt werden, also kleine Endkunden Router. Hoffentlich sagt er gleich was konkretes, meine Finger werden langsam feucht (nicht!) und meine Pupillen weiten sich (nicht!).</p>
<p>Okay, also grundsätzlich: <strong>WLAN-Keys niemals auf MAC Adresse basierend erzeugen</strong>, das ist nix neues. Jetzt wird kurz der Worst-Case von WLAN-Sicherheit vorgestellt. WLAN-Hacking ist angeblich in Holland legal. Jetzt werden lustige Sicherheitstips der NSA vorgestellt. Einer davon ist, eine statische MAC-Adressen Whiteliste zu führen.</p>
<p>Weiter geht’s mit Marktanteilen von ISPs in Deutschland. <strong>Telekom hat um die 54%,</strong> ich hätte weniger vermutet. Und 27,6% der WLAN AccessPoints sind von AVM, das ist gut zu wissen. Jetzt geht’s um einen AP von 1&amp;1. Der WPA-Schlüssel besteht aus den letzten sechs Ziffern der MAC-Adresse des internen Interfaces. An die kommt man mittels 802.11F (Roaming). <strong>Fakeauth mit Aircrack</strong> und schon broadcastet der AP seine interne MAC.</p>
<p>Weiter geht’s mit der Telekom. Die Stimmung steigt, jetzt geht’s um Speedports W700V und W500V, beide von Arcadyan Devices. Alle Geräte, die die Telekom jemals vertrieben hat sind laut 5m7x anfällig. Die letzten Teile der SSID sind Teile der MAC. Der Default-Key Algorithmus basiert auf der MAC und der Seriennummer. Wir haben nur 1000 Kombinationen auf allen Geräten, die wir mit einer Wörterliste cracken können. Problem ist noch: Wir brauchen einen Client. Bei 100-1000 Keys geht’s in 5 Minuten mit dem Custom-Tool speedpwn.</p>
<p>Jetzt kommt eine Demo mit dem Speedport W700V, die nebenbei laufen soll. Ein Beispiel hat er mitgebracht, dass das in 787 Versuchen und 3:29 Minuten schafft. Jetzt geht’s weiter mit Arcor und Vodafone und der Easybox (ebenso von Arcadyan). Auch hier basiert der Key auf der MAC und der Seriennummer. Die Seriennummer basiert allerdings auf der MAC. Und dieser sehr intelligente Algorithmus ist zum Patent angemeldet. Und wird weiterhin verwendet, trotz Dementi durch Vodafone in einer Golem Meldung vom 20.08.2011. Es wird auch ein neues Paper für den 28C3 mit einem neuen Exploit angekündigt.</p>
<p>Weiter geht’s mit der Telekom Austria und wie man dort auf den öffentlich zugänglichen SSH-Server der Router zugreifen kann. Jetzt geht’s mit Wardriving weiter. Was braucht man um eine Menge Spaß zu haben?</p>
<ul>
<li>Lenovo Thinkpad</li>
<li>2 Alfa Controller</li>
<li>2 Omni-Antennen</li>
<li>Eine GPS-Maus</li>
</ul>
<p>Ein Autonetzteil und ein Fahrplan helfen. Ein Fahrer ist auch von Vorteil. Nete zusätzliche Tools sind <strong>Giskismet</strong> und <strong>Kismon</strong> (Google Maps live!). Gezeigt wird eine Karte von WPA-AccessPoints in Fulda und wieviele davon anfällig sind. Sieht nach <strong>circa 75%</strong> aus.</p>
<p><strong>„Was wenn wir böse Blackhats wären?“</strong></p>
<p>Kostenloses Internet, DNS Server ändern, VPN/SSH und Man-in-the-Middle werden genannt. Natürlich auch Spaß mit TR-069 oder böse Firmware. Samsung Router haben sogar eine Babyfon Funktion. Jetzt spricht er noch kurz über die „WLAN-Kanone“ und 24 Db Grid-Antennen. Endlich, es geht ums Reversing mit IDA pro und Firmware (mittels JTAG download). Gepackt ist die Firmware mit ZIP und verschobenem Header. Klingt gut machbar, was er da beschreibt, vielleicht was zutun für über die Feiertage.</p>
<p><strong>12:35 Uhr</strong> Ups, zu spät zum Vortrag gekommen. Es geht um Metasploit Updates, glaube ich. Doch, stimmt. Aber die Unterhaltung mit den Teilnehmern ist einfach zu interessant.</p>
<p>Es wird die Post Exploitation Phase erklärt und wie wichtig Metasploit das nimmt. Der Vortrag wird von einem Mitarbeiter der Integralis gehalten. Metasploit ist ein riesen Framework. Jetzt wird über die Geschichte von Metasploit gesprochen, gerade ab Version 3. Auf das neue kostenlose GUI Metasploit Community Edition wird besonders eingegangen. Metasploit 4 unterstützt nur noch PostgreSQL. OpenVAS und mehr sind auch integrierbar. Jetzt kommen mehrere Folien ,die so auch aus dem Vertrieb der Rapid7 (kommerzielle Entwicklung von Metasploit) stammen könnten. Informativ sind sie auf jedenfall. Metasploit ist schlecht dokumentiert, wird uns anhand eines Wüsten Bilds gezeigt.</p>
<p>Michael hat darum ein Buch drüber geschrieben, das hier auch anschaubar ist, darum geht es jetzt. Klingt gut, es soll laut ihm auch über den Tellerrand schauen und ist für Praktiker. Aus dem Buch ist ein viertägiger Workshop entstanden.</p>
<p><strong>13:58 Uhr</strong> Pizza, Pizza und wieder Pizza. Überall nur Pizza. Ob das typisch für uns, „die Hacker Community“ ist (Zitat Keynote BackTrack Day 0x7DA)? Interessantes Gespräch mit den Mitarbeitern des neuen CERT von ThyssenKrupp geführt. Einige Leute laufen mit T-Shirts mit Jobangeboten rum. Gute Idee, aber schon sehr direkt, gefällt mir. SofortÜberweisung steht vorne auf diesen T-Shirts und die Jungs machen einen echt sympathischen Eindruck.</p>
<p><strong>13:59 Uhr</strong> Es geht weiter, mit <strong>Anti-Forensik</strong>, vorgetragen durch  <strong>TOX1C</strong>. Also darum, wie man sich vor dem Forensiker schützt oder seine Anwesenheit verschleiert. Er stellt die Imagetypen bei Forensikern vor. Zum einen RAW (wie von dd erzeugt) und AFF. Nun soll es darum gehen, wie man sich vor nicht-Profis schützt. Oder wie der Referent sagt: „Den Typ in den Wahnsinn treiben“.</p>
<p>Er beginnt mit Data Destruction, also dem sicheren Löschen von Daten durch Überschreibung. Hoffentlich kommt noch etwas zu SSDs in diesem Kontext. Zumindest wird erwähnt, dass Wiping Tools bei RAID-Systemen unzuverlässig sind. Eine Evaluierung von Wiping Tools folgt. Besonders gut haben der Evidence Eliminator und Cyber Scrub abgeschlossen.</p>
<p>File System Attack (FS zerstören) empfiehlt TOX1C nur für eine In-Depth Anti-Forensics Strategie. Durch Carving soll eine Wiederherstellung möglich sein. Data Fabrication definiert er als unbekannte Dateien in großen Zahlen zu erstellen.</p>
<p>Endlich geht es um Verschlüsselung und wie die das Data Destruction Probleme löst. Und ohne fehlenden Encryption Key wird es recht schwer. Wie man dann doch an den Key kommt, will er später erklären. Nachtrach: <strong>Folter, Social Engineering oder direkt Live mitschneiden</strong>. Eine der Methoden ist in Deutschland illegal, wem fällt sie auf?</p>
<p>Weitere Möglichkeit ist Transmogrification, also die Signatur des Headers einer EXE-Datei zu ändern, zum Beispiel zu einer DOC-Datei. Ein gutes Ablenkungsmanöver soll sein, Malware selbst zu installieren. Alles bis auf Verschlüsselung ist nur zum gewinnen von Zeit sinnvoll. Er empfiehlt, Malware zu installieren. Von Data Hiding wird abgeraten, einzig Steganographie soll funktionieren, das auch Al Qaida benutzt.</p>
<p>Live Response ist, Beweise am lebenden System zu sichern, Stichwort Memory Acquisition. Dabei wird ein neuer Treiber in den Kernel geladen, damit keine API-Calls ausgeführt werden müssen. Es gewinnt immer der bei Memory Acquisition, der entweder mehr Rechte hat, oder seinen Code früher laden kann.</p>
<p>Jetzt gibt’s eine Demo. Memoryze wird mittels eines Metasploit AUX Modules gekillt. Ein Proof-of-Concept Modul für den Windows-Kernel gibt es auch, dann läuft Memoryze garnicht mehr.</p>
<p><strong>15:01 Uhr</strong> Interessanter wird’s mit <strong>Forensik vor Gericht</strong>. Ich höre nur aus der Sicht zu: Wie geht er vor und gibt es Schwachstellen? Der Vortrag wird gehalten von <strong>Dr.-Ing Markus a Campo</strong>. Gutachten sind laut Referent nur Aussagen. Im Strafrecht geht es um Wahrheitsfindung, im Zivilrecht darum, wer Recht hat. Als Gutachter muss man jede Tätigkeit selbst ausführen. Außerdem darf man nur Fragestellungen im Beweisbeschluss beantworten.</p>
<p>Jetzt kommt etwas zum theoretischen Aufbau von Gerichtsgutachten, der Saal schläft fast ein. Liegt vermutlich am Sauerstoffpegel, der typisch für Informatiker niedrig liegt. Beweise vor Gericht müssen mit doppelten Hashes gesichert werden. Der Referent druckt direkt eine Liste von Hashes aus und übergibt sie den Parteien. Jetzt kommen einige Beispiel Fälle.</p>
<p>Fall 1, hier geht es um private Nutzung von PCs. Er benutzt dd für Festplatten Images. Fall 2, hohe Telefonkosten. Hat es dort einen Hackerangriff gegeben? Auch hier spielt die Timeline eine große Rolle. Fall 3, ein etwas ungewöhnlicher Fall, das selbstständige Beweisverfahren. Verdacht auf unerlaubte Kopie von Inhalten von Mitbewerbern. Fall 4, ein gehackter Webshop. Einige wachen sporadisch wieder auf aus ihrem Schlaf. Der Referent erklärt, wie er 100 Gigabyte an Logfiles analysieren konnte. Er empfiehlt als Forensik-Tool autopsy.</p>
<p>Frage aus dem Publikum: Welche Anforderungen muss man als Gutachter erfüllen? Es gibt scheinbar keine Beschränkungen, aber nur öffentlich gestellte und vereidigte Gutachter können als gerichtliche Gutachter benutzt werden.</p>
<p><strong>16:02 Uhr</strong> Carlos fängt mit seinem Vortrag „<strong>Mama, woher kommen die Exploits?</strong>“ an. Ihm gefällt Assembler und es geht um die Gründe und Ursprünge von Schwachstellen. Er zeigt uns ein cooles Problem von Stackfault. Es geht los mit Fuzzing. „<strong>Fuzzing is like violence. If it doenst solve your problems, you are not using enough of it</strong>.“ Zwei Probleme gibt es. Das erste ist herauszufinden, ob ein Crash exploitable ist. Das zweite ist, einzelne Crashes zu finden. Auch können Programme weiterlaufen, wenn etwas anderes als memory corruption passiert.</p>
<p>Jetzt kommt eine Demo mit Fuzzing gegen den Freefloat FTP Server. Er benutzt den Fuzzer Sulley, denn „Python ist cool. Einfach so.“ Seinen FTP-Server hat er in 10 Sekunden geknackt. Jetzt geht es mit Reverse Engineering weiter. Sehr kompliziert, aber die ultimative Lösung. Viele Grafiken, leider zuwenig Detailinformationen und Erklärungen. Macht nichts, jetzt geht’s ums Exploit schreiben.</p>
<p>Er empfiehlt uns, Python zu lernen. Carlos erheitert die Anwesenden durch seine aus TV-Serien entlehnten Hintergründe seiner Präsentation. Er weist auf Mona.py vom Corelan Team und Metasploit hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Carlos Vortrag sind wir dann gegangen, nachdem wir heute um kurz nach 5 los sind, um pünktlich zu sein. Morgen kommt der Metasploit Workshop, der sicher noch interessanter wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>pptables: Perfect Privacy Remote Port Forward (RPF)  automatisieren</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/pptables-perfect-privacy-remote-port-forward-rpf-automatisieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 14:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen & Hacks]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[perfect-privacy]]></category>
		<category><![CDATA[perfectprivacy]]></category>
		<category><![CDATA[php]]></category>
		<category><![CDATA[pptables]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[skript]]></category>
		<category><![CDATA[vpn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Interessengemeinschaft Perfect Privacy bietet ein umfangreiches Portfolio an Anonymisierungs-Dienstleistungen an, die über einen Pauschalpreis abgerechnet werden. Dazu gehören VPN-Tunnel über OpenVPN, PPTP, IPSec, Proxyserver mittels Squid oder SSH oder Socks. Für jemanden, der im Bereich IT-Sicherheit arbeitet ein wunschlos glücklich machendes Paket. Aus Gründen der Zurechenbarkeit teilt man sich dort allerdings eine öffentliche IP-Adresse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Interessengemeinschaft <a href="http://perfect-privacy.com/">Perfect Privacy</a> bietet ein umfangreiches Portfolio an Anonymisierungs-Dienstleistungen an, die über einen Pauschalpreis abgerechnet werden. Dazu gehören VPN-Tunnel über OpenVPN, PPTP, IPSec, Proxyserver mittels Squid oder SSH oder Socks. Für jemanden, der im Bereich IT-Sicherheit arbeitet ein wunschlos glücklich machendes Paket.</p>
<p>Aus Gründen der Zurechenbarkeit teilt man sich dort allerdings eine öffentliche IP-Adresse, was dazu führt, dass keine Ports durch die Adressumsetzung an die <a href="http://www.faqs.org/rfcs/rfc1918.html">RFC1918</a> VPN interne IP-Adresse weitergeleitet werden. Fast, denn fünf Ports werden auf einigen Servern durchgereicht. Möchte man diese nutzen, heisst es rechnen. Gute eineinhalb DIN A4 Seiten Text beschreiben, wie man sich die Ports mittels dem <a href="https://blog.perfect-privacy.com/2009/06/30/perfect-privacy-remote-port-forwarding/">Remote Port Forward</a> genannten System ausknobeln kann.</p>
<p>Mein erster Gedanke: <strong>Das geht auch automatisch!</strong></p>
<p><span id="more-912"></span></p>
<p><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/pptables.png"><img class="alignleft size-full wp-image-914" title="" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/pptables.png" alt="" width="300" height="101" /></a><strong>Das PHP-Skript <em>pptables</em> leistet das automatische berechnen und weiterleiten von Ports, die bei Perfect-Privacy mittels RPF zugewiesen wurden. Das Skript funktioniert unter Linux mit IPTables und nur für OpenVPN.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Download: <a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/pptables-entwurf1.tar.gz">pptables-entwurf1.tar.gz</a></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h2 id="toc-installation">Installation</h2>
<p><strong></strong><br />
1. Abhängigkeiten installieren</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
apt-get install php5-cli iptables
</pre>
<p>2. Archiv nach <tt>/etc/pptables</tt> entpacken<br />
3. OpenVPN-Konfiguration von Perfect-Privacy um folgenden Eintrag ergänzen</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
# pptables RPF-Helper
route-up /etc/pptables/openvpn_helper.php
</pre>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h2 id="toc-konfiguration">Konfiguration</h2>
<p>Das Skript hat vier Konfigurationvariablen.<br />
<strong><em>$debug</em></strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Wert 0 &#8211; Minimale Informationen an Syslog senden</li>
<li>Wert 1 &#8211; Wie 0, mit Informationen zu jeder Portweiterleitung (<strong>Standard</strong>)</li>
<li>Wert 2 &#8211; Wie 1, mit Ausgabe des erzeugten Firewallskripts</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong><em>$rules</em></strong></p>
<blockquote><p>Speicherort des durch das Skript erzeugten Firewallskripts. Der Speicherort muss beschreibbar sein.</p></blockquote>
<p><strong><em>$hosts</em></strong></p>
<blockquote><p>Speicherort der Portweiterleitungen. Die Datei ist im CSV-Format mit Trennzeichen , zu halten. Beispiel: 192.168.1.254,8080 leitet den ersten Port des Tunnels an den Host 192.168.1.254 Port 8080 UDP <strong>und</strong> TCP weiter.</p></blockquote>
<p><strong><em>$prefix</em></strong></p>
<blockquote><p>Speicherort der benutzerdefinierten Regeln, die vor den Portweiterleitungen geladen werden sollen. Hier können die üblichen Verdächtigen (<em>default-deny, MASQUERADE</em>) eingetragen werden.</p></blockquote>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h2 id="toc-ablauf">Ablauf</h2>
<p><strong></strong><br />
Das Skript wird nach dem erfolgreichen Herstellen der VPN-Verbindung aufgerufen. Es berechnet die weiter zu leitenden Ports und erstellt ein Firewallskript. Das Firewallskript enthält eine Prämabel die alle Chains löscht. Darauf folgt der benutzerdefinierte Regelteil. Ans Ende werden die erzeugten Regeln angefügt. So ist sichergestellt, dass bei Skriptfehlern der Netzzugang trotz fehlender Portweiterleitungen funktioniert.</p>
<p>Wenn der ausführende Benutzer <strong>root</strong> ist, wird das erzeugte Firewallskript ausgeführt.</p>
<p>Die Ausgabe erfolgt via Syslog:</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
Oct 31 14:36:18 firewall pptables[2370]: PerfectPrivacy tun0 int. IP: 10.0.20.38
Oct 31 14:36:18 firewall pptables[2370]: PerfectPrivacy tun0 freie Ports: 40038 41038 42038 43038 44038
Oct 31 14:36:18 firewall pptables[2370]: Port TCP/UDP 10.0.20.38:44038 --&gt; 172.16.1.21:43123
Oct 31 14:36:18 firewall pptables[2370]: Port TCP/UDP 10.0.20.38:43038 --&gt; 172.16.1.23:23235
Oct 31 14:36:18 firewall pptables[2370]: Port TCP/UDP 10.0.20.38:42038 --&gt; 172.16.1.21:22
Oct 31 14:36:19 firewall pptables[2370]: PerfectPrivacy/pptables online!
</pre>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IT-Management was ist das?</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/it-management-was-ist-das-2/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/it-management-was-ist-das-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationstechnologien begleiten uns jeden Tag privat, auf der Arbeit und oft auch, wenn wir es am wenigsten vermuten. Aber warum macht die IT so oft Probleme? Warum fällt mein Internetzugang so oft aus? Warum kann ich am Arbeitsplatz nicht drucken? Wieso hat jetzt schon wieder ein Virus das Unternehmensnetzwerk übernommen? Und viel wichtiger: Warum passieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Informationstechnologien begleiten uns jeden Tag privat, auf der Arbeit und oft auch, wenn wir es am wenigsten vermuten. Aber warum macht die IT so oft Probleme? Warum fällt mein Internetzugang so oft aus? Warum kann ich am Arbeitsplatz nicht drucken? Wieso hat jetzt schon wieder ein Virus das Unternehmensnetzwerk übernommen? Und viel wichtiger: <strong>Warum passieren diese Ausfälle und Probleme</strong> überhaupt und was kann man tun?</p>
<p><span id="more-897"></span></p>
<p>Die IT ist eine Dienstleistung, zumindest in den meisten Unternehmen macht sie nicht das Kerngeschäft aus. Und Dienstleistungen müssen verwaltet werden.</p>
<p>Hier kommt das IT Service Management (oder IT-Management) ins Spiel. Das Ziel dieses Managements ist es, Prozesse zu entwickeln, damit die Dienste wie erwartet oder vertraglich festgehalten funktionieren. Es geht also nicht darum, wie ein Dienst technisch funktioniert, sondern darum, wie er gemanagt wird. IT-Management hat auch nichts mit Projektmanagement zutun, denn das IT-Management ist ein kontinuierlicher Prozess und kann nicht abgeschlossen sein.</p>
<p><strong>Was wollen wir erreichen?</strong><br />
Mit einem Rahmenwerk für das IT-Management sollen die oben beschriebenen Probleme angegangen werden. <strong>Verbessert</strong> werden soll also grundsätzlich:</p>
<ul>
<li>Effizienz der Dienste</li>
<li>Qualität des Kundenservices</li>
<li>Die Systemstabilität</li>
<li>Kosteneffizienz</li>
<li>Compliance (rechtliche Rahmenbedingungen einhalten)</li>
<li>Zurechenbarkeit (Wer macht womit wann was?)</li>
<li>Interne IT-Vorgänge und Kommunikation</li>
</ul>
<p>Also generell die <strong>Ausrichtung der IT auf die Unternehmensziele</strong>. Ziel soll die geplante und kontrollierte Nutzung aller IT-Ressourcen sein.</p>
<p><strong>Was sind denn Dienste?</strong><br />
Die zu verwaltenden Dienste können einzelne technische Anwendungen, wie ein Mailserver sein. Genauso kann aber auch die Gehaltsabrechnung in einem Unternehmen, oder  die Verfügbarkeit des Unternehmensnetzwerkes ein Dienst sein. Ich fasse hier einen Dienst wie folgt auf:</p>
<p><em>Ein Dienst ist ein System, das aus einer oder mehreren logischen Einheiten besteht und dessen Zweck die Erbringung einer eingrenzbaren Leistung ist.</em></p>
<p>Damit können sowohl Mailserver, aber auch Webshops im Cluster als Dienst aufgefasst werden. <em></em></p>
<p><strong>Gibt es Standards?</strong></p>
<p>Natürlich gibt es bereits eine Menge an Standards zum IT-Management, zentral hier ist ITIL, die IT Infrastructure Library. ITIL ist ein Standard der britischen Regierung zum Management von Diensten. Alternative Ansätze sind CobIT, die ISO/IEC 20000 (die stark auf ITIL ausgerichtet ist) und das <a href="http://www.microsoft.com/germany/technet/datenbank/articles/495298.mspx">Microsoft Operation Framework</a>. Außerdem gibt es die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagementnorm#EN_ISO_9001">ISO 9001</a>, eine Sammlung von Richtlinien zum Qualitätsmanagement die seit 1987 existiert. Ein Unternehmen kann sich ISO9001 zertifizieren lassen, aber genau diese Zertifizierung erfordert eine Menge an Papierkram. Im Gegensatz dazu soll ITIL Best-Practise Ansätze liefern. Also weniger Papierkrieg und mehr anwendbare Hilfsmittel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Security through Obscurity &#8211; Eine Ergänzung für die IT-Sicherheit?</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/security-through-obscurity-eine-erganzung-fur-die-it-sicherheit/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/security-through-obscurity-eine-erganzung-fur-die-it-sicherheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[mathe]]></category>
		<category><![CDATA[paper]]></category>
		<category><![CDATA[security through obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[spieltheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Können wir uns besser verteidigen, wenn der Angreifer nicht weiss, wie wir das tun? Wenn es Prinzipien in der Kryptographie oder generell dem Aufbau sicherer Systeme gibt, die omnipräsent sind, dann sind es das Kerckhoffs&#8217; Prinzip und das Festungsprinzip. Ein neues Paper von Dusko Pavlovic unter dem Titel Gaming Security through obscurity könnte unsere Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können wir uns besser verteidigen, wenn der Angreifer nicht weiss, wie wir das tun? Wenn es Prinzipien in der Kryptographie oder generell dem Aufbau sicherer Systeme gibt, die omnipräsent sind, dann sind es das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kerckhoffs’_Prinzip">Kerckhoffs&#8217; Prinzip</a> und das Festungsprinzip. Ein neues Paper von <a href="http://www.isg.rhul.ac.uk/dusko/">Dusko Pavlovic</a> unter dem Titel <a href="http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1109/1109.5542v1.pdf">Gaming Security through obscurity</a> könnte unsere Sicht auf sichere Systeme verändern. Es schlägt Strategien vor, sich vor einem Angreifer durch Verschleierung zu schützen.</p>
<p><span id="more-886"></span></p>
<p>Um den Ansatz von Pavlovic zu verstehen, muss man sich die Grundsätze der beiden bestehenden Prinzipien vor Augen halten:</p>
<p><strong>Kerckhoffs&#8217; Prinzip: Das System darf keine Geheimhaltung erfordern.</strong><br />
Das führt zum Grundsatz, dass der Angreifer jeden Teil eines kryptographischen Systems kennen darf, jedoch nicht den geheimen Schlüssel. Die Annahme ist, dass ein omnipotenter Angreifer in der Lage ist, den Algorithmus zur Verschlüsselung zu erkennen. Außerdem ist es leichter im Fall eines erfolgreichen Angriffs den Schlüssel zu ändern, als den Algorithmus.</p>
<p><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/fortress-2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-890" title="" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/fortress-2.png" alt="" width="128" height="128" /></a></p>
<p><strong>Festungsprinzip: Oder &#8220;du kommst hier nicht rein!&#8221;</strong><br />
Um die zu schützenden Dinge wird eine Grenze (Burgwall oder Firewall oder Netzwerkeinbruchserkennung) gezogen und verteidigt, außerdem werden die möglichen Aktionen im inneren überwacht (Polizei oder netzinterne Regeln). Der Grundsatz hier ist, dass der <strong>Verteidiger alle Angriffsvektoren verteidigen muss, während der Angreifer nur einen Vektor erfolgreich nutzen muss</strong>.</p>
<p>Pavlovics Paper versucht hier zu zeigen, dass Sicherheit ein Spiel mit unvollständigen Informationen ist und Informationen über die Algorithmen und Strategien des Gegners einen Vorteil bedeuten. Dieser Vorteil kann genutzt werden um die Gewinnchancen zu erhöhen. Das würde bedeuten, dass Security through Obscurity ein allgemein sehr nützliches Prinzip ist, um die Sicherheit eines Systems zu <strong>ergänzen</strong>. Soweit zu behaupten, dass Security through Obscurity allein funktioniert, geht Pavlovic verständlicherweise nicht.</p>
<p>Security through Obscurity findet bereits Anwendung in der IT-Sicherheit.</p>
<blockquote><p>Autoren von Schadsoftware (Viren, Trojaner, Würmer) wissen, dass ihre Software durch Antiviren-Firmen disassembliert wird und schützen die Software mittels Verschlüsselung. Auch unterschiedliches Verhalten, wenn die Software in Einzelschritten durchlaufen wird, ist nicht unüblich.</p></blockquote>
<p>Das Paper ist sehr interessant geschrieben und gibt einen guten Einblick in die allgemeinen Prinzipien von Sicherheit.</p>
<p>Gerade wenn es um IT-Sicherheit geht, lese ich sehr aufmerksam, was Bruce Schneier dazu zu sagen hat. In einem Blogartikel schreibt er: &#8220;<a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2008/06/security_throug_1.html">Sometimes security through obscurity works</a>&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Default Route für Linux User mit iptables ändern</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/default-route-fur-linux-user-mit-iptables-andern/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/default-route-fur-linux-user-mit-iptables-andern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizen & Hacks]]></category>
		<category><![CDATA[iptables]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[routing]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat man die Erlaubnis vom Nachbarn sein WLAN mitzunutzen, aber wir routen? Ein Multi-WAN Setup mit Loadbalancing ist oft die Zeit nicht wert, wenn man nur eine kleine oder wenige Anwendungen über den neuen Netzzugang leiten möchte. Hier sollte nur die Internetverbindung überwacht werden, was mit Smokeping sehr gut möglich ist. Dafür müssen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat man die Erlaubnis vom Nachbarn sein WLAN mitzunutzen, aber wir routen? Ein Multi-WAN Setup mit Loadbalancing ist oft die Zeit nicht wert, wenn man nur eine kleine oder wenige Anwendungen über den neuen Netzzugang leiten möchte.<br />
<span id="more-881"></span></p>
<p>Hier sollte nur die Internetverbindung überwacht werden, was mit Smokeping sehr gut möglich ist. Dafür müssen die Pakete einen anderen Router zum Ziel nehmen, als sonst üblich. Wie leitet man also die Pakete eines einzelnen Benutzers auf einem Linux-Server über einen anderen Router um? Ganz einfach:</p>
<pre class="brush:shell">
WLANCLIENT=10.10.10.123
WLANUSER=wlan-monitor
ip route add table 4 default via $WLANCLIENT
ip rule add from all fwmark 4 table 4
iptables -t mangle -A OUTPUT -m owner --uid-owner $WLANUSER -j MARK --set-mark 4
</pre>
<p>Um die Pakete die im INPUT Chain ankommen müssen wir uns nicht kümmern, da sie vom WLANCLIENT stammen und an den Linux-Server gerichtet sind, finden sie den Weg allein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>KVM Gast vom angeschlossenen LAN isolieren und nur VPN erlauben</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/10/kvm-gast-vom-angeschlossenen-lan-isolieren-und-nur-vpn-erlauben/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[arp]]></category>
		<category><![CDATA[iptables]]></category>
		<category><![CDATA[kvm]]></category>
		<category><![CDATA[openvpn]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal möchte man auch ausgefallene Dinge mit dem eigenen Server anstellen, wie zum Beispiel vor einigen Tagen so geschehen mit einem KVM Gast. Dieser Gast sollte als Zielsetzung nur Zugriff auf einen einzelnen VPN-Server im Internet bekommen, um dorthin eine VPN-Verbindung aufzubauen. Wie ist das am einfachsten zu erreichen? Die einfachste Art einen KVM Gast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal möchte man auch ausgefallene Dinge mit dem eigenen Server anstellen, wie zum Beispiel vor einigen Tagen so geschehen mit einem KVM Gast. Dieser Gast sollte als Zielsetzung nur Zugriff auf einen einzelnen VPN-Server im Internet bekommen, um dorthin eine VPN-Verbindung aufzubauen. Wie ist das am einfachsten zu erreichen?</p>
<p><span id="more-878"></span><br />
Die einfachste Art einen KVM Gast in das eigene Heimnetzwerk zu hängen ist, ihn über eine Netzwerkbrücke einzubinden. So auch hier geschehen. Eine Verbindung sollte per OpenVPN aufgebaut werden, die dieser Gast transparent nutzen kann, um Verbindungen mit dem Internet aufzubauen, wenn nötig.</p>
<p>Die optimale Lösung wäre natürlich, eine weitere Netzwerkbrücke einzurichten, über die das VPN-Interface mit dem Interface des KVM Gasts gebrückt wird. So müsste der Gast nichts vom lokalen Netzwerk wissen. Die Vorraussetzung für eine Netzwerkbrücke ist aber, dass Ethernet-Frames ausgetauscht werden können. Diese Fähigkeit bietet OpenVPN grundsätzlich zwar, aber nicht in der angemieteten Konfiguration. Dort wurde nur geroutet. Was also tun?</p>
<p>Die Lösung bestand darin, den Gast die OpenVPN-Verbindung direkt aufbauen zu lassen.</p>
<p>Das lässt leider dem Gast die Möglichkeit offen, Verbindungen in das lokale Netzwerk zu öffnen, um so zum Beispiel einen Portscan oder anderen Angriff gegen das LAN durchzuführen. Um dieses Problem zu lösen, könnte man iptables Regeln auf dem Host hinzufügen, die den Datenverkehr des Gastes im LAN einschränken. Die dafür notwendigen iptables Regeln könnten so aussehen:</p>
<pre class="brush:shell">
VMHOST=10.0.0.1
VMGAST=10.0.0.2
GW_DNS=10.0.0.254
VPNSER=192.168.10.10
iptables -A FORWARD -s $VMGAST -d $GW_DNS -j ACCEPT
iptables -A FORWARD -s $VMGAST -d $VPNSER -j ACCEPT
iptables -A FORWARD -s $VMGAST -j DROP
iptables -A INPUT -s $VMGAST -j DROP
</pre>
<p>Die Regeln erlauben es dem Gast nur mit dem Router und dem VPN-Server auszutauschen. Zu beachten ist hier, dass statt die Pakete abzuweisen (REJECT) die Pakete verworfen (DROP) werden, um bei Portscans durch den Gast keine offenen Ports erkennen zu können.</p>
<p>Mit diesen Regeln bleibt aber immer noch die Möglichkeit des Gastes, seine IP-Adresse zu ändern. Um diese Änderung zumindest erkennen zu können, wird die MAC-Adresse des Gasts statisch der IP-Adresse zugeordnet:</p>
<pre class="brush:shell">
arp -i br0 -s 10.0.0.2 -s 00:AB:CD:EF:00:AB
</pre>
<p>Die Lösung ist leider noch nicht optimal, aber läuft sehr zuverlässig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Hacker im Unternehmen II</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/09/ihr-hacker-im-unternehmen-ii/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/09/ihr-hacker-im-unternehmen-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 13:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier auch die zur Präsentation &#8220;Ihr Hacker im Unternehmen&#8221; passende Übungsarbeit aus dem letzten Semester. Insbesondere ist die Fallstudie eines eigenen Penetrationstest-Prozesses etwas weiter ausgearbeitet. Diesen Prozess möchte ich gern im Netzwerksicherheitslabor einsetzen, um schneller und konsistenter als bisher an verständliche Ergebnisse zu kommen. Mein besonderer Dank gilt hier Dr. Mouzhi Ge, der so risikofreudig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Hier auch die zur Präsentation &#8220;<a href="http://falkhusemann.de/blog/2011/05/ihr-hacker-im-unternehmen/">Ihr Hacker im Unternehmen</a>&#8221; passende Übungsarbeit aus dem letzten Semester. Insbesondere ist die Fallstudie eines eigenen Penetrationstest-Prozesses etwas weiter ausgearbeitet. Diesen Prozess möchte ich gern im Netzwerksicherheitslabor einsetzen, um schneller und konsistenter als bisher an verständliche Ergebnisse zu kommen. Mein besonderer Dank gilt hier <a href="http://ls13-www.cs.uni-dortmund.de/homepage/ge.shtml">Dr. Mouzhi Ge</a>, der so risikofreudig war, mir unter dem Thema &#8220;Advanced Topic in IT-Security&#8221; relativ freie Hand zu lassen und mich bei meinem ersten Ausflug in die Welt von <a href="http://www.itil.org/de/vomkennen/itil/index.php">ITIL</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuierlicher_Verbesserungsprozess">kontinuierlichen Verbesserungsprozessen</a> zu unterstützen.<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/itil_hacker_seminar.pdf">Ihr Hacker im Unternehmen (Übungsarbeit, PDF)</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Hacker im Unternehmen</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/05/ihr-hacker-im-unternehmen/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/05/ihr-hacker-im-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[TCP/IP]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem provokativen Titel Ihr Hacker im Unternehmen erweitere ich im Rahmen der Vorlesung IT-Management, die ich dieses Semester besuche das ITIL Security Management um einen Unterprozess: Das Penetrationstesting. Wenn Mastercard oder Visa nur zwei Tage vor den Angriffen durch die Gruppe Anonymous von der Verwundbarkeit der Unternehmenswebseite für DDoS-Angriffe gewusst hätten, wäre der Angriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem provokativen Titel <i>Ihr Hacker im Unternehmen</i> erweitere ich im Rahmen der Vorlesung IT-Management, die ich dieses Semester besuche das  <a href="http://www.itil.org/">ITIL</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/ITIL_security_management">Security Management</a> um einen Unterprozess: Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Penetrationstest_(Informatik)">Penetrationstesting</a>.<br />
<span id="more-831"></span><br />
<i>Wenn Mastercard oder Visa nur zwei Tage vor den Angriffen durch die Gruppe Anonymous von der Verwundbarkeit der Unternehmenswebseite für DDoS-Angriffe gewusst hätten, wäre der Angriff erfolgreich gewesen?</p>
<p>Hätte ein Penetrationstest Prozess die Schwachstellen die zur <a href="http://www.wired.com/gamelife/2011/04/playstation-network-hacked/">Kompromittierung des Playstation Networks führten</a> frühzeitig entdecken und beseitigen können?<br />
</i></p>
<p><strong>Interesse?<br />
</strong><a href='http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/itil-hacker.pdf'>Präsentation &#8220;Ihr Hacker im Unternehmen&#8221; <small>- Penetrationstests als ITIL basierender Prozess innerhalb des IT-Security Managements (PDF)</small></a></p>
<p><strong>Zusammengefasst?<br />
</strong>Ein ordentlich organisierter und implementierter Prozess für den Penetrationstest kann der kritischen IT-Infrastruktur eines Unternehmens viel Geld sparen und Ansehensverlust vermeiden helfen. ITIL sieht Penetrationstests nur als extern eingekaufte Lösung vor. Ich möchte einen Vorschlag entwickeln, der auf Basis der <a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Publikationen/Studien/pentest/index_htm.html">BSI-Studie &#8220;Durchführungskonzept für Penetrationstests&#8221;</a> und den <a href="http://www.isecom.org/osstmm/">OSSTMM Penetrationstests</a> als Unterprozess in das IT Security Management nach ITIL eingliedert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzwerksicherheitslabor und das OpenBSD Buch aus dem C&amp;L Verlag</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/05/netzwerksicherheitslabor-und-das-openbsd-buch-aus-dem-cl-verlag-2/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/05/netzwerksicherheitslabor-und-das-openbsd-buch-aus-dem-cl-verlag-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 08:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://falkhusemann.de/blog/?p=793</guid>
		<description><![CDATA[Das letzte halbe Jahr habe ich etwas wenig in meinen Blog geschrieben. Das liegt daran, dass fachlich soviel passiert ist, dass ich kaum dazu gekommen bin, privat zu entwickeln oder zu bauen. Zum einen habe ich bei meinem Arbeitgeber, der Informatik-Rechner-Betriebsgruppe der TU-Dortmund, die Chance bekommen, ein Netzwerksicherheitslabor zu planen und einzurichten. Das beansprucht mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte halbe Jahr habe ich etwas wenig in meinen Blog geschrieben. Das liegt daran, dass fachlich soviel passiert ist, dass ich kaum dazu gekommen bin, privat zu entwickeln oder zu bauen.<br />
<span id="more-793"></span></p>
<p>Zum einen habe ich bei meinem Arbeitgeber, der Informatik-Rechner-Betriebsgruppe der TU-Dortmund, die Chance bekommen, ein Netzwerksicherheitslabor zu planen und einzurichten. Das beansprucht mich vermutlich auch den Rest des Semesters intensiv. Die Arbeit ist anspruchsvoll, aber unglaublich erfüllend. Der spannende Teil wird aber noch kommen, wenn die Infrastruktur steht und es inhaltlich losgehen kann.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-794" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/51JVCQSR5DL._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="210" height="210" /></p>
<p>Zum anderen, wurde ich vom C&amp;L Verlag angesprochen, einen Blick über das PF-Kapitel des gerade erschienen <strong>OpenBSD Buches von Harris Brakmic</strong> (<a title="Leseprobe, PDF" href="http://www.cul.de/data/openbsdpr.pdf" target="_blank">Leseprobe, PDF</a>) zu werfen. <a href="http://openbsd.org/" target="_blank">OpenBSD</a> ist ein freies Betriebssystem und PF einer der mächtigsten Paketfilter auf diesem Planeten (wenn Sie das für eine Übertreibung halten, siehe weiter unten). Mit dem System arbeite ich produktiv seit 2003 und kann es jedem für Firewalls nur empfehlen.</p>
<p>Ich konnte an einigen Stellen dem Leser durch mathematisches Hintergrundwissen hoffentlich den Zugang erleichtern und einige nicht ganz so bekannte PF-Funktionen näherbringen. Sollten Sie also auch in diesem Buch über die Mengenlehre und Folgenschreibweise stolpern und sich ärgern, kommen Sie vorbei und bringen Sie einen Backstein mit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Debian Spezialkernel für Fileserver: raidcrypto</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2011/01/debian-spezialkernel-fur-fileserver-raidcrypto/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2011/01/debian-spezialkernel-fur-fileserver-raidcrypto/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 13:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debian]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziel dieses Spezialkernels mit dem Namen raidcrypto ist es, neue Funktionen des Linux-Kernels für Debian GNU/Linux nutzbar zu machen. Dazu gehören insbesondere: Stromsparfunktionen, Software-RAID und Kryptografie. Der Kernel ist ein 1:1 Ersatz für den Debian Distributionskernel. raidcrypto Kernel-Repository Eintrag für die Datei /etc/apt/sources.list: # Falks Repository deb http://falkhusemann.de/debian stable-binary/ deb-src http://falkhusemann.de/debian stable-source/ In der FreeX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ziel dieses Spezialkernels mit dem Namen raidcrypto ist es, neue Funktionen des Linux-Kernels für Debian GNU/Linux nutzbar zu machen. Dazu gehören insbesondere: <strong>Stromsparfunktionen, Software-RAID und Kryptografie.</strong> Der Kernel ist ein 1:1 Ersatz für den Debian Distributionskernel.<br />
<span id="more-711"></span><br />
<a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/tu_raid_security.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-714" title="Spezialkernel &quot;raidcrypto&quot;" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/tu_raid_security.png" alt="Tux in Headergrafik von antigone (http://tux.crystalxp.net/), Festplatten-Icon von naruto-uzumaki (http://bit.ly/a3Ae0E)." width="512" height="192" /></a></p>
<h2 id="toc-raidcrypto-kernel-repository">raidcrypto Kernel-Repository</h2>
<p>Eintrag für die Datei <tt>/etc/apt/sources.list</tt>:</p>
<pre># Falks Repository
deb http://falkhusemann.de/debian stable-binary/
deb-src http://falkhusemann.de/debian stable-source/</pre>
<p>In der <a href="http://www.cul.de/freex.html"><strong>Free<span style="color:red">X</span></strong></a> Ausgabe 2&#8217;2011 erscheint mein Artikel, der die speziellen Entscheidungen zum Stromsparen und die Repository-Wartung ausführlich erklärt.</p>
<h2 id="toc-zielgruppe">Zielgruppe</h2>
<p>Die angebotenen Pakete sind ausschließlich für die <em>amd64</em> Architektur kompiliert und werden vor Veröffentlichung getestet. Die Server, auf denen ein Einsatz lohnenswert ist, sind kleine aus handelsüblicher PC-Hardware bestehende Fileserver mit einem Prozessor und mehreren Festplatten. Anpassungen basieren auf der jeweils stabilen Kernel-Konfiguration des Debian-Projekts und sollen nur so geringfügig sein, dass ein Einsatz im produktiven Betrieb möglich wäre.</p>
<p>Der Kernel wird seit dem <em><strong>27.09.2009</strong></em> regelmäßig gewartet.</p>
<p><small>Tux in Headergrafik von <a href="http://tux.crystalxp.net">antigone</a>, Festplatten-Icon von <a href="http://bit.ly/a3Ae0E">naruto-uzumaki</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FreeX Artikel zur Dockstar</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2010/11/freex-artikel-zur-dockstar/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2010/11/freex-artikel-zur-dockstar/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 14:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizen & Hacks]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Ausgabe 1/2011 der FreeX erscheint mein Artikel zur Dockstar. Die Zeitschrift erscheint am 1. Dezember 2010. Interessant für alle, die eine Dockstar mit Debian bespielen möchten, ohne dutzende Seiten Anleitung zu lesen. Dankeschön an alle, die hier im Blog Kommentare und Anregungen geschrieben haben. Erschienen unter dem Titel: Miniatur-PC &#8211; Stromsparender Allzweckserver mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Ausgabe 1/2011 der <a href="http://www.cul.de/freex.html"><b>FreeX</b></a> erscheint mein Artikel zur <a href="http://www.hardwareluxx.de/community/f101/der-20-server-part-2-a-751820.html">Dockstar</a>. Die Zeitschrift erscheint am 1. Dezember 2010. Interessant für alle, die eine Dockstar mit Debian bespielen möchten, ohne dutzende Seiten Anleitung zu lesen. Dankeschön an alle, die hier im Blog Kommentare und Anregungen geschrieben haben. </p>
<p>Erschienen unter dem Titel:<br />
<b>Miniatur-PC &#8211; Stromsparender Allzweckserver mit der Seagate FreeAgent Dockstar </b><br />
(<i>ISSN 1436-7033</i>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Optimize maximum throughput of the modified Seagate Dockstar</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2010/10/optimize-maximum-throughput-of-the-modified-seagate-dockstar/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2010/10/optimize-maximum-throughput-of-the-modified-seagate-dockstar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 08:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizen & Hacks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://falkhusemann.de/blog/?p=689</guid>
		<description><![CDATA[Presents the same content as &#8220;Maximaldurchsatz der modifizierten Seagate Dockstar optimieren&#8221; Here I present settings which are to maximise througput with sequential read and write operations on network connections at the expense of the virtual memory subsystem. The dockingstation FreeAgent DockStar Network Adapter is an embedded system, on which using a bootstrap script a Linux [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Presents the same content as &#8220;Maximaldurchsatz der modifizierten Seagate Dockstar optimieren&#8221;</b><br />
Here I present settings which are to maximise througput with sequential read and write operations on network connections at the expense of the virtual memory subsystem. The dockingstation <i>FreeAgent DockStar Network Adapter</i> is an embedded system, on which using a bootstrap script a Linux can be installed. It&#8217;s very similar to the plugcomputers <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Steckdosen-Computer-jetzt-auch-in-Deutschland-erhaeltlich-Update-929742.html">SheevaPlug</a>.</p>
<p><span id="more-689"></span><br />
Everything was tested under Debian GNU/Linux &#8220;lenny&#8221; after execution of the<a href="http://jeff.doozan.com/debian/install_lenny.htm">bootstrap script from Jeff Doozan</a>.</p>
<h2 id="toc-format-disk-with-xfs-and-mount-permanently">Format disk with XFS and mount permanently</h2>
<p>After installation with the bootstrap script you only need the XFS filesystem. The corresponding tools can be installed using <tt>apt-get install xfsprogs xfsdump</tt>. If not already done, format the disk with XFS.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
mkfs.xfs /dev/sdX
</pre>
<p>Then create the necessary entry in the file /etc/fstab using an editor.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
/dev/sdX   /mnt    xfs     noatime,logbufs=8,allocsize=128m        0       2
</pre>
<blockquote><p>
The option allocsize denotes how much diskspace is reserved in advance when writing to the filesystem. An explanation can be found in <a href="http://falkhusemann.de/blog/2010/05/debian-fileserver-optimieren/">my blogarticle, hint 1 (german)</a></p></blockquote>
<h2 id="toc-create-etcrc-local-throughput">Create <tt>/etc/rc.local.throughput</tt></h2>
<p>Create the file /etc/rc.local.througput with an editor and the following content.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
blockdev --setra 16384 /dev/sdX  # set the readahead value to 16MiB
ifconfig eth0 txqueuelen 5000  # buffer 5000 outgoing packets in memory
echo deadline &gt; /sys/block/sdX/queue/scheduler # use alternative I/O-scheduler
</pre>
<p>After this, make the file executable.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
chmod 700 /etc/rc.local.throughput
</pre>
<p>Now add <tt>/etc/rc.local.throughput</tt> with an editor to the file <tt>/etc/rc.local</tt> prior to the line <tt>exit 0</tt>.</p>
<h2 id="toc-add-to-etcsysctl-conf">Add to <tt>/etc/sysctl.conf</tt></h2>
<p>Append to the file /etc/sysctl.conf using an editor.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
# % allocation of memory for I/O-Requests, before data is written immediatly to disk
vm.dirty_ratio=8
# % allocation of memory for I/O-Requests, before data is written in the background to disk
vm.dirty_background_ratio=5
# use memory for I/O-Cache first, rather then applications, when possible
vm.vfs_cache_pressure=50
# swap out unused applications, instead of flushing I/O-Cache
vm.swappiness=100
# buffer up to 5000 received packets in memory, to avoid packetloss
net.core.netdev_max_backlog=5000
# disable TCP-Extensions, to save space in TCP-Header
net.ipv4.tcp_sack=0
net.ipv4.tcp_timestamps=0
# reuse sockets faster
net.ipv4.tcp_fin_timeout=10
net.ipv4.tcp_tw_recycle=1
</pre>
<h2 id="toc-load-new-settings">Load new settings</h2>
<p>Activate the settings without reboot as follows, or do a <tt>reboot</tt>.</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
sysctl -p
/etc/rc.local.throughput
</pre>
<h2 id="toc-hints-for-special-applications">Hints for special applications</h2>
<h3 id="toc-samba">samba: </h3>
<p>Set &#8220;socket options = TCP_NODELAY SO_SNDBUF=65536 SO_RCVBUF=65536 SMBwriteraw SMBreadraw&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Slowloris&#8221; Denial of Service ähnlich für SMTP möglich ?</title>
		<link>http://falkhusemann.de/blog/2010/10/slowloris-denial-of-service-ahnlich-fur-smtp-moglich/</link>
		<comments>http://falkhusemann.de/blog/2010/10/slowloris-denial-of-service-ahnlich-fur-smtp-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 17:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>josen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://falkhusemann.de/blog/?p=660</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Jahr wurde eine beeindruckende neue Angriffstechnik gegen Webserver veröffentlich: Slowloris. Dieser HTTP Angriff verwendet eine Idee, die man bisher nur vom SYN-Flood kennt. Dabei werden die Ressourcen des Opfers aufgebraucht, bis keine weiteren neuen Verbindungen mehr aufgebaut werden können. Das führt im Fall von Slowloris dazu, dass entweder sehr schnell der Arbeitsspeicher des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr wurde eine beeindruckende neue Angriffstechnik gegen Webserver veröffentlich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slowloris">Slowloris</a>. Dieser HTTP Angriff verwendet eine Idee, die man bisher nur vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SYN-Flood">SYN-Flood</a> kennt.</p>
<p>Dabei werden die Ressourcen des Opfers aufgebraucht, bis keine weiteren neuen Verbindungen mehr aufgebaut werden können.</p>
<p>Das führt im Fall von Slowloris dazu, dass entweder sehr schnell der Arbeitsspeicher des Webservers vollkommen ausgelastet wird (bei dynamischen Webseiten), oder die Systemgrenze für mögliche HTTP-Verbindungen erreicht wird. In beiden Fällen erscheint der Webserver als Offline.</p>
<p>Kann man das Prinzip der <a href="http://www.highgames.com/?set=hardwareview&amp;view=8">Ressourcensättigung</a> auch leicht auf Mailserver übertragen?</p>
<p><span id="more-660"></span></p>
<h2 id="toc-wie-funktioniert-slowloris">Wie funktioniert Slowloris?</h2>
<p>Um zu verstehen, ob eine ähnliche Angriffstaktik auch gegen Mailserver erfolgreich sein kann, ist es notwendig den Angriff mittels Slowloris genau zu verstehen.</p>
<p>Der Angriff findet nicht mittels TCP auf der Transportschicht (wie ein SYN-Flood) statt, es wird sogar eine vollständige TCP-Verbindung hergestellt. Slowloris sendet aber keine vollständige HTTP-Anfrage, sondern ist mit einem SYN-Flood mittels HTTP vergleichbar.</p>
<p>Auch ist Slowloris kein HTTP GET-Flood, der sowohl auf eine Bandbreitensättigung, als auch auf eine Ressourcensättigung zielen kann.</p>
<p>Bei einem Angriff werden in schneller Folge und gleichzeitig viele TCP-Verbindungen zum Webserver geöffnet. Bevor der Webserver die Verbindung schließt, weil keine Anfrage gestellt wird, sendet Slowloris eine leere Anfrage (Header <em>Keep-Alive</em>, <a href="http://www.faqs.org/rfcs/rfc2068.html">RFC2069</a>).</p>
<p>Das Prinzip von Slowloris ist also ein <em>&#8220;Keepalive-DoS&#8221;</em> gegen Dienste auf der Anwendungsschicht.</p>
<h2 id="toc-bertragbarkeit-auf-smtp">Übertragbarkeit auf SMTP</h2>
<p>Genau wie HTTP ist auch SMTP ein Protokoll der Anwendungsschicht. Beide Protokolle haben gemeinsam, dass sie verbindungsorientiert sind und TCP nutzen.</p>
<p>Auf der Suche nach Befehlen des SMTP-Protokolls, die mit dem <em>Keep-Alive</em> Kopffeld im HTTP-Protokoll vergleichbar sind, stößt man in der Protokollspezifikation auf zwei mögliche Kandidaten:</p>
<ul>
<li><strong>NOOP</strong></li>
<li><strong>RSET</strong></li>
</ul>
<h3 id="toc-noop">NOOP</h3>
<p>Nach <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc821">RFC821</a> bewirkt dieser Befehl nichts, ändert also den Zustand des Zustellungsvorgangs einer E-Mail nicht. Sehr interessant ist auch, dass keine Informationen zu Zeitüberschreitungen gemacht werden, nach denen der SMTP-Dialog durch den Server oder Client abgebrochen werden darf. Diese werden erst in <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc2821#section-4.5.3.2">RFC2821</a>, dem vorgesehen Nachfolger von RFC821 besprochen.</p>
<p>Die Zeitüberschreitung muss dabei für jeden vom Client gesendeten Befehl einzeln gemessen werden.</p>
<p>Es sind im Standard zwei bis fünf Minuten vorgesehen, die ein Server warten soll, bevor die Verbindung geschlossen werden darf. Interessant ist hier, dass das senden eines <strong>NOOP</strong>-Befehls nicht gesondert behandelt wird. So könnte ein Angreifer kurz vor ablaufen der erlaubten Zeit diesen Befehl senden und weiter warten.</p>
<h3 id="toc-rset">RSET</h3>
<p>Dieser Befehl dient dazu, den Zustellungsvorgang zu beenden, die Verbindung bleibt dabei offen und es kann ein neuer Zustellversuch gestartet werden. Genau wie beim <strong>NOOP</strong>-Befehl wird auch der <strong>RSET</strong>-Befehl nicht mit einer besonders kurzen Zeitgrenze versehen.</p>
<h2 id="toc-angriffstechnik">Angriffstechnik</h2>
<p>Da im Standard kein fester Wert für die Zeitüberschreitung angegeben wird, sondern nur Empfehlungen, muss die tatsächliche Zeit gemessen werden.</p>
<p><a href="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/Screen-shot-2010-10-08-at-6.55.33-PM.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-675" title="NOOP-DoS" src="http://falkhusemann.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/Screen-shot-2010-10-08-at-6.55.33-PM-224x300.png" alt="NOOP-DoS" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Der Angriff würde also zuerst eine Verbindung zum Mailserver öffnen und die Identifikation des Servers abwarten:</p>
<pre>
220 mx.paketsequenz.de ESMTP
</pre>
<p>Daraufhin müsste ein Timer die Zeit messen, bis der Server die Verbindung abbaut. Mit diesem Wert kann dann der Angriff gestartet werden und mehrere hundert Verbindungen zum Mailserver aufgebaut werden, die kurz vor ablaufen des Timers einen <b>NOOP</b>-Befehl senden:</p>
<pre>
NOOP
250 2.0.0 Ok
</pre>
<p>Wenn der Mailserver mit der notwendigen Nachricht antwortet kann der Timer erneut gestartet werden. Ansonsten wird die Verbindung beendet und neu aufgebaut.</p>
<p>Ein Angriff mit ausreichend parallelen Verbindungen sollte so einen Mailserver lahm legen können, der den <b>NOOP</b>-Befehl unterstützt. Mit dem <b>RSET</b>-Befehl funktioniert es ähnlich.</p>
<h2 id="toc-abwehr">Abwehr</h2>
<p>Eine Abwehr sollte leicht möglich sein, indem die Anzahl der Verbindungen oder die Anzahl der aufeinander folgenden <b>NOOP/RSET</b>-Befehle beschränkt wird.</p>
<h2 id="toc-weiterlesen">Weiterlesen</h2>
<p>Weitere Informationen zum SMTP-Dialog und wie man ohne ein Mailprogramm (<ahref ="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail-Programm">MUA) eine E-Mail verschicken kann auf der<a href="http://www.ratnet.stw.uni-erlangen.de/~siphjand/howtos/smtp.html"> SMTP-Seite von Philipp Janda</a></ahref></p>
]]></content:encoded>
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