Category Archives: Off-Topic

Der Blog macht noch immer Pause (UPDATE)

Update 27.20.2014:
Nach guten 850 Kilometern im Rahmen einer selbstmörderischen Autobahn-Tortur, ganz wie in den guten alten Zeiten, am heutigen Montag ist jetzt auch der Kolloquiumsvortrag zur Diplomarbeit erledigt. Übrigens bemerkt man den Wert einfacher CAT5e-Patchkabel erst, wenn man in einer leeren Wohnung sitzt und merkt, dass diese Kabel eben nicht von allein in ausreichender Menge umziehen. Das selbe gilt für unterbrechungsfreie Stromversorgungen. Das schwierigste war der Umzug einiger 4U Virtualisierungsserver für das Heimlabor. Jetzt ist aber endlich alles erfolgreich angekommen und am kommenden Montag darf ich endlich meiner neuen Tätigkeit nachgehen.

Trotz der jetzt sicher wieder eintrudelnden Artikel ist die Pause noch nicht vorbei, darum bitte ich um Nachsicht. Um die geneigte Leserschaft trotzdem kurz auf den aktuellen Stand zu bringen: Heute konnte ich nach fast sechs Monaten meine Diplomarbeit abgeben, was das nachfolgende Bild beweist. Es geht um IT-Sicherheit, um was auch sonst. Bei Interesse (kurze Mail genügt), beschreibe ich das Thema gern ausführlicher, sobald ich kann. Drückt mir die Daumen.

diplomarbeit_abgabe

Der Blog macht Pause

Leider ist die Zeit endlich. Darum verbringe ich sie meist Tag und Nacht wie auf folgendem Bild, dass vor einer Woche um 4 Uhr morgens entstand.

img_0001_01

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist. Robert Lembke

In diesem Sinn: Der Blog macht Pause, bis meine Diplomarbeit und der daran anschließende Umzug überstanden sind, oder wir uns nach Deep Space 9 begeben.

Talentwettbewerb – Bitte um Mithilfe!

UPDATE 12.05.2014: Ich habe dank Eurer Hilfe gewonnen.

Hallo,

mein Name ist Falk und heute wende ich mich das erstemal persönlich an meine Blogleser, also Euch. Seit einiger Zeit entwickle ich privat Konzepte, um Server durch Voll-Verschlüsselung zu schützen. Unter anderem für Debian GNU/Linux, Proxmox oder Kali Linux.

Zu diesem Thema durfte ich im letzten Semester eine Studienarbeit mit dem Titel Verteidigung externer Rechnerressourcen verfassen, einen Vortrag halten und habe über die Zeit viele sehr talentierte und engagierte Menschen kennenlernen dürfen. Neidlos gebe ich zu, dass es noch viel zu entdecken gibt.

Im Rahmen eines Talentwettbewerbs steht meine Studienarbeit jetzt zur Abstimmung und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr für mich abstimmt. Damit zeigt Ihr, dass meine privaten Bemühungen von euch geschätzt werden.

Ich veröffentliche regelmäßig Artikel zu Linux und IT-Sicherheit und lehne seit über vier Jahren jede kommerzielle Beeinflussung durch Werbung oder für euch nicht erkennbare Produktsponsorings ab. Bei meinen Artikel gebe ich mir größte Mühe, meine Meinung herauszuhalten und euch Fakten und Anleitungen zu präsentieren.

Falls das nicht als Motivation ausreicht:
Für die Dauer der Abstimmung gibt es unter dem Abstimmungslink ein Bild von mir. Das einzige im Internet.

Hier abstimmen

Grüße,
Falk

Frohe Weihnachten

weihnachtsbaum

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten und einige ruhige Tage mit euren Familien.

PS.: Um diesen Artikel auf einigen Aggregatoren posten zu dürfen, muss ich hier (planet ubuntu) schreiben, dass ich der Meinung bin, dass ASCII Art eine viel zu geringe Rolle im heutigen Alltagsleben spielt (Verhaltenskodex Regel 8). Für das OSBN muss ich noch sagen: Man kann Proxmox VE über Debian wheezy installieren. Krass, was?

Linux fähiger Steckdosencomputer Pogoplug für 15 Euro

Ein kurzer Hinweis für Freunde von ARM-Computern: Der Pogoplug Classic wird zur Zeit für 10 Euro plus 4,95 Versand verramscht. Und zwar hier. Es handelt sich um das Modell POGO-P24. Weitere Informationen gibt es bei mydealz, Spekulationen über die genauen technischen Spezifikationen bei linuxundich. Das Gerät stammt aus einer zur Seagate Dockstar vergleichbaren SoC-Serie und könnte (wenn man dieser Quelle zur Namensgebung Glauben schenkt) folgende Spezifikationen haben:

  • Architektur ARMv6l
  • Prozessor PLX 7820 700MHz Dual-core
  • RAM 128MB
  • NAND 128MB
  • 4 USB / 1 SATA
  • Gigabit Ethernet

Laut einigen Threads ist allerdings hier in Bezug auf Debian Vorsicht geboten. Das Gerät benötigt scheinbar einen speziellen Kernel, den zur Zeit nur Archlinux bietet.

Viel Glück beim Zuschlagen!

Kochen für Geeks Buchrezension

Als eher analytisch orientierter Mensch, hat man eine eigene Herangehensweise an neue Themenfelder die von anderen belächelt wird. Oft sind aber einige mathematische und theoretische Grundlagen von Nöten, um mehr tun zu können, als Vor- und Nachmachen. Ernährung ist so ein praktisches Themengebiet, Ernäherungswissenschaften der theoretische Teil.

Konkret wollte ich meine grundlegenden Fähigkeiten als Koch erweitern. Grundlegende gesunde Ernährung kann ich bereits sicherstellen, bei den genau sieben unterschiedlichen Gerichten dürfte es aber bald langweilig werden.

Unter dieser Vorraussetzung habe ich das Buch “Kochen für Geeks” vom O’Reilly Verlag gelesen.

Inhalt

Die Lektüre der 432 Seiten geht leicht von der Hand, das Niveau ist auch für Amateure im Kochen so gehalten, dass man den physikalischen und chemischen Vorgängen leicht folgen kann.

Um die Zielgruppe möglichst schnell anzusprechen, wird eine durchaus stimmige Struktur gewählt. Zuerst werden die Voraussetzungen für das nicht nur erfolgreiche, sondern effiziente zubereiten von Nahrung dargestellt. Dabei differenziert das Buch zwischen Minimal- und Standard-Voraussetzungen, gibt Tips zur Kategorisierung die nach Aufgaben geschehen soll. Die ersten Kapitel behandeln ausschließlich die Einrichtung und versuchen durch spritzig gewählte Überschriften dem Leser den Eindruck zu vermitteln, Kochen sei mit Hacken vergleichbar.

Die darauffolgenden drei Kapitel beschäftigen sich mit den Komponenten und Vorgängen, die mit diesen Komponenten durchgeführt werden können. Dazu zählt inesbesondere eine umfangreiche Einführung in die verschiedenen Geschmacksrichtungen und die Aufforderung, durch Permutation zu perfektionieren. Oder kurz: “rumtesten!” Diese drei Kapitel stellen auch den Kern des Buchs dar. Besonders gut gefallen hat mir hierbei, das explizite hervorheben von Lebensmittelkrankheiten und dem nötigen Schutz. Bei chemischen Vorgängen wird mit kurzen und sehr einfachen Formeln nicht gespart, viel weiter geht es aber nicht.

Das letzte Kapitel versucht ambitionierte Köche anzusprechen, indem fortgeschrittene Techniken kurz angerissen werden.

Kritik

Leider hat mich das Buch nicht angesprochen. Hauptsächlich hatte ich bei einem Buch, dass sich an Geeks richtet, mehr Kontext erwartet. Die fehlenden Hintergrundinformationen zeigen sich insbesondere bei der verwendeten Mathematik. Kleine Formeln werden noch genannt, aber nicht ein einziges mal bewiesen. Mich hätte ein Beweis über den Nährgehalt eines komplexen Gerichts sehr gefreut. Hier wurde gespart, was den Autoren aber nicht vorgehalten werden sollte, schließlich wollen sie praktische Fähigkeiten vermitteln.

Auch der Schreibstil war leider an einigen Stellen etwas zu spritzig. Es ist meiner Ansicht nach durchaus okay, wenn Kochen nichts mit Programmieren zutun hat. Diese Annäherung war an den Haaren herbeigezogen. Komplexe chemische Vorgänge erzeugen einfach immer unterschiedliche Resultate, wenn in einer Küche und nicht in einem Labor gearbeitet wird.

Auch wenn ich nicht viel aus dem Buch mitgenommen habe, war es doch sehr spritzig geschrieben und hat einige Aha!-Momente erzeugen können. Um das Kochen systematisch zu lernen, taugt es leider nicht.

Dank

Mein besonderer Dank geht an getDigital, die mir das Buch zur Rezension freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Wer getDigital noch nicht kennt und mit Netzwerken und Computern arbeitet, sollte dringend in die Geschenkideen reinschauen.